Über die Jahre haben Sie Ihre Familie und Ihr Unternehmen aufgebaut.

Ihre Eltern haben Sie immer tatkräftig unterstützt und waren Ihnen eine vertraute Stütze.

Irgendwann merken Sie, dass sich etwas ändert.
Ihre Eltern werden älter, so ist das Leben.

Tja, das Blatt wendet sich nun also.
Es sind nicht mehr Ihre Eltern, die im Zweifel ihre Hand über Sie halten.
Stückweise wachsen Sie in diese Rolle hinein.
Sie müssen die Verantwortung übernehmen.
Nicht nur für Ihre Kinder, sondern jetzt auch für Ihre Eltern.

Wenn Sie Glück haben, bemerken Ihre Eltern das auch und lassen bereitwillig Hilfe zu.
Wenn Sie weniger Glück haben, sind Ihre Eltern dickköpfiger und verschlossener geworden.
(Eltern: „Ich habe alles geregelt, mach Dir keine Sorgen …“
Sie: „Zeig doch mal“
Eltern: „Jetzt nicht“)

Das ändert aber nichts.
In beiden Fällen liegt der Ball jetzt bei Ihnen.

Aber wo fangen Sie an ?
Was muss alles geregelt werden, damit Ihre Eltern, deren Vermögen und damit Ihre gesamte Familie keinen Schaden nimmt.

Sie fangen am besten mit einer Art Inventur an.
Wir nennen diese Inventur im Vermögen Vermögensübersicht.

Das machen Ihre Eltern normalerweise gut mit, da sie merken, dass dies in ihrem Interesse ist.

1)
Sie müssen zuallererst verstehen, welches Vermögen da ist

Um zu verstehen, gibt es 2 Wege, nämlich den schwierigeren oder den einfacheren.

Der schwierigere Weg besteht darin, dass Sie die Ordner Ihrer Eltern und alle Schubladen und alle Bankkontakte abklappern und so Stück für Stück versuchen, einen Einblick und dann vielleicht einen Überblick zu erhalten.
Sehr, sehr mühsam und gegebenenfalls auch gegen den Widerstand Ihrer Eltern,
die sich ausspioniert fühlen.

Der zweite Weg ist der deutlich einfachere und sichere.
Sie erstellen, gerne mit mir, eine Vermögensübersicht.

2)
Der Pflegefall Ihrer Eltern ist auch ein Vermögensthema

Der Pflegefall.
Sollte er eintreten, wird er Sie emotional anfassen.
Sie sind in der Verantwortung, dass es Ihren Eltern möglichst gut geht.
So wie Ihre Eltern sich um Sie gekümmert haben, als Sie klein waren.
Das kann menschlich, wenn natürlich auch belastend und anstrengend, auch erfüllend sein.
Weil es den Kreis schließt.

Aber was Sie in dieser Situation bestimmt nicht benötigen, sind finanzielle Probleme.

Sie müssen also genau wissen, wie Ihre Eltern finanziell aufgestellt sind.
Reichen die laufenden Einnahmen für die Ausgaben der Pflege ?

Ja, dann ist es erst mal gut und Sie können sich etwas entspannen.
(Aber denken Sie daran, 3.000 EUR monatlich kommen vielleicht schnell zusammen).

Wenn nein, dann müssen Sie die Vermögensübersicht Ihrer Eltern kennen oder eine solche aufstellen.
Denn dann muss Vermögen aufgezehrt werden.
Oder Sie und Ihre Geschwister müssen einspringen, was Sie wahrscheinlich gar nicht gerne möchten.

3)
Haben Ihre Eltern ihr Testament aufgesetzt ?

Warum ich Ihnen diese Frage hier stelle, obwohl wir gerade bei der Vermögensübersicht sind ?

Weil die Antwort einfach zu wichtig ist.

Und das Thema zu gut hierher passt.

Ein Testament können Sie nämlich nur sinnvoll erstellen,
wenn Sie sich über Ihr Vermögen im Klaren sind.

Wobei Ihre Eltern wahrscheinlich sogar ein Testament haben.
Welches aber wahrscheinlich veraltet ist.

Genau so ist es bei Ihren Eltern auch.

Eine Vermögensübersicht ist dabei die notwendige Entscheidungsgrundlage.
Erst, wenn klar ist, aus welchen Teilen das Vermögen der Eltern besteht, kann sinnvoll über das Testament gesprochen werden.

4)
Sie haben mehrere Kinder ?

Ein absoluter Grund für eine Vermögensübersicht.

Kaum etwas bringt Geschwister so auseinander wie eine misslungene Erbfolge.
Sie müssen dabei sehr akkurat und sehr gerecht sein.

Und ein absoluter Grund für den Arlt`schen Vermögensordner.
Hierin ist nämlich ein Fach enthalten, das zeigt, welche Vorschenkungen Ihre Eltern getätigt haben.

5)
So machen Ihre Eltern mit

Ihre Eltern sind erwachsene Menschen.
Sie wissen auch, dass irgendwann der Punkt gekommen ist, an dem sie vorgesorgt haben müssen.

Es ist aber so ein ein hochemotionales Thema.
Damit beschäftigt man sich überhaupt nicht gerne.
Mit dem Älter-Werden nimmt aber der Druck zu.
Man will geliefert haben.
Und nicht nicht vorgesorgt haben.

Damit Ihre Eltern ins Tun kommen, fehlt oft der erste sinnvolle Schritt.

Und dieser sinnvolle erste Schritt ist genau die Vermögensübersicht.
Sie zeigt die Lebensleistung der Eltern in Zahlen und bildlich.
Das macht stolz.
Und man wird bewusst, dass man die Übergabe so sinnvoll wie möglich machen möchte.

Und wenn der erste Schritt erst einmal gegangen ist,
dann kommt alles Weitere auch stückweise ins Rollen.

6)
Warum dieses Instrument so gut funktioniert

Weil eine Vermögensübersicht selbst aufstellbar ist.
Und weil sie gut delegierbar ist.

Wenn Sie sie selber aufstellen – kann man schaffen, ist wie Bremsflüssigkeits-Wechsel:
Einlesen, üben und dann klappt es (vielleicht auch etwas später).

Wenn Sie professionell delegieren möchten, wird es für Sie noch einfacher.
Mit einem vorgefertigten Schreiben instruieren Sie Ihre Bank und Ihr Depot über Sie darüber, dass Sie einen aktuellen Stand zugesandt haben möchten.

Für alles Weitere werden Sie (von mir) angeleitet, damit Sie Schritt-für-Schritt einfach zur Erledigung kommen.

Es ist auch für Ihre Eltern ein gutes Gefühl, dass sie dieses Thema einmal angegangen haben.
Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
Und dieser Schritt ist sogar schon ein großer und richtiger Schritt.

Notfallordner: Damit Ihre Familie ihn sofort handlungsfähig ist
(4) Immobilien in der Vermögensübersicht: Sie brauchen 5 Angaben

Martin Arlt

Martin Arlt ist Steuer- sowie Vermögensberater mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Er hilft Menschen, ihre finanziellen Ziele zu realisieren – und dies Meilenstein für Meilenstein.

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