Mit drei Dominosteinen zum geplanten Ergebnis

Was macht einen funktionierenden Prozess aus ?

Er ist geregelt.
Das Ziel ist beschrieben.
Die Schritte zum Ziel sind klar.
Und die Handelnden wissen genau, wann sie was tun müssen.

Und so planen Sie auch für einen Notfall.

Das Ziel ist, dass die Notfallunterlagen schnell gefunden werden.
Und dass die Notfallbeauftragten wissen, was sie zu tun haben.
Schritt für Schritt, Stein für Stein.

Denken Sie an ein Domino-Spiel.

Jemand stößt den ersten Stein an.
Der erste Stein bewegt sich und stößt den zweiten Stein an.
Der zweite Stein stößt den dritten Stein an.

Und am Ende haben sich die Steine so bewegt, wie Sie es geplant haben.

Sie wollen auch, dass das für Sie für den Notfall so klappt ?
Kein Problem, hier kommt die genaue Anweisung.

Es gibt drei Steine:

  1. die Notfallkarte
    (damit die richtigen Personen angerufen werden können)
  2. der Notfallbeauftragte
    er weiß, wie er sich verhalten soll
    und wie er zum Notfallordner gelangt
  3. der Notfallordner
    (hier sind die genauen Anweisungen und benötigten Dokumente)

Sie brauchen einen Notfallordner.
Klar, unbedingt brauchen Sie einen.
Wenn er aber nicht aktiviert wird, ist er nutzlos.

Mit dem Domino-Prozess wirken Sie diesem Risiko vor.


Die Notfallkarte

Die Notfallkarte ist eine Karte im Scheckkartenformat.

Sie ist dafür gemacht, dass sie gefunden wird,
Und dass die Personen, die von Ihnen dafür ausersehen wurden,
kontaktiert werden.
Ihr Zweck ist: Start auslösen.

Was auf die Notfallkarte gehört

Vorderseite:

im NOTFALL

Karte umdrehen und anrufen

Rückseite (maximal 3 Personen):

  1. [Name] – [Telefon]
  2. [Name] – [Telefon]
  3. [Name] – [Telefon]

Mehr nicht.

Warum nicht mehr ?
Eine Karte können Sie verlieren.
Oder eine unautorisierte Person liest diese Karte.
Dann darf die Karte kein Sicherheitsleck sein.

Sie soll nur eins tun: den richtigen Anruf ermöglichen.


Der Notfallbeauftragte

Die Notfallbeauftragten sind die Personen, die auf der Notfallkarte stehen.
Sie sind die ersten Ansprechpartner.

Die Notfallbeauftragten müssen in der Nähe wohnen.
Außerdem müssen sie wissen, wie das Haus zu öffnen ist.
Entweder haben sie selbst den Schlüssel.
Oder sie wissen genau, wobei das schon wieder unsicher ist,
wer noch Schlüsselgewalt hat (Nachbar, Hausverwaltung).

In vielen Fällen sind die Notfallbeauftragten auch die Personen,
die praktisch handeln dürfen und sollen.

Damit die Notfallbeauftragten nicht improvisieren müssen,
bekommen sie eine schriftliche Information darüber,
was ihr Auftrag ist und Sie teilen ihnen mit, wie sie den Notfallordner finden.

Die Zugangsinfo liegt separat und geschützt.

Das kann ein versiegelter Umschlag sein, ein definierter geschützter Ablageort oder eine Verwahrung, die zu Ihrem Sicherheitsniveau passt.

Was in der Zugangsinfo steht

Hier dürfen die Details stehen, die auf keiner Karte stehen dürfen, zum Beispiel:

  • wie Zugriff organisiert ist (Schlüssel / Schlüsselperson / Vorgehen)
  • wo der Notfallordner liegt (konkret und eindeutig)
  • was der richtige Startpunkt ist (48-Stunden-Seite im Ordner)

Der entscheidende Punkt ist:
Die Karte zeigt nicht den Ort. Die Karte zeigt den Weg zur Zugangsinfo.

So bleibt das System sicher – und im Ernstfall trotzdem nutzbar.


Der Notfallordner

Im Notfallordner gibt es die für den Notfallbeauftragten entscheidenden Informationen, Anweisungen und Dokumente.

Jetzt kann er handeln.
Mit den richtigen Dokumenten leitimiert.
Im Sinne des Vollmachtgebers.

Der Notfallordner enthält:

  • als erste Seite: die 48-Stunden-Seite (kurze Orientierung + erste Schritte)

Wichtig: Die 48-Stunden-Seite ist nicht dafür da, den Notfall zu starten.
Sie ist dafür da, dass der Handelnde vor Ort sofort Orientierung hat.


Beauftragten-Karte

Eine hilfreiche karte.
Sie ist für den Notfallbeauftragten und die Notfallsituation gedacht.

Sie soll den Beauftragten beruhigen und klarmachen,
was er jetzt zu tun hat.

Was auf die Beauftragten-Karte gehört

Vorderseite (Auftrag in drei Zeilen):

  1. an das erhaltene Informationsblatt erinnern
    (falls verloren, allgemeine Anweisung auf www.finanzielle-meilensteine-notfallbeauftragte.de)
  2. Zugriff organisieren (Schlüsselperson)
  3. Ordner holen / 48-Stunden-Seite lesen

Rückseite (nur Verweise, keine konkreten Orte):
Zugangsinfo: [Hinweisstelle/Umschlag/Verwahrung]
Schlüsselperson: [Name] – [Telefon]
Ordner-Bezeichnung: [z. B. „Ordner dunkelgrün“]

Mehr nicht.
Keine Wohnungsbeschreibung, keine „kryptischen“ Orte.
Nichts, was im Verlustfalle gefährlich wäre.


Nutzen des Domino-Prinzips im Notfall

Der Notfall ist so abgebildet und geregelt, wie er sinnvollerweise ablaufen soll:

  1. Erkennen des Anrufens des Notfallbeauftragten: durch die Existenz der Notfallkarte
  2. Anrufen der Notfallbeauftragten
  3. Zugriff durch die Notfallbeauftragten auf Ihre Anweisungen und Dokument

    Ein Schritt sorgt automatisch für den nächsten Schritt.
    So wie es vorgesehen haben.

Wenn Sie hierbei Unterstützung in Anspruch nehmen möchten

Man versteht natürlich, dass ein solcher Prozess sinnvoll ist.
Aber alles selber machen ist noch einmal etwas Anderes.

Den Vermögensordner, der auch den Notfallordner beinhaltet, bekommen Sie von mir.
Ebenso die Notfall-Scheckkarten.

[Interner Link: Angebot / Premium / Master]

Notfallordner & Notfallblatt: Trennen Sie die Auffindbarkeit des Ordners vom Zugriff auf die Informationen
Vorsorgeordner vs. Notfallordner vs. Vermögensordner

Martin Arlt

Martin Arlt ist Steuer- sowie Vermögensberater mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Er hilft Menschen, ihre finanziellen Ziele zu realisieren – und dies Meilenstein für Meilenstein.

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