Glauben Sie nicht, dass Sie Geld nur durch schlechte Anlagen, hohe Steuern oder falsche Entscheidungen verlieren.
Stimmt natürlich schon, aber auch nur zum Teil.
Denn, Kleinvieh macht auch Mist.
Gar nicht so wenig Mist übrigens.
1.
Sie sehen unnötige Kosten und Doppelstrukturen
Das können alte Konten sein, mehrere Bankverbindungen, unnötige Gebühren oder Verträge, die Sie seit Jahren nicht mehr bewusst überprüft haben.
Sie zahlen viele kleine Beträge, die Monat für Monat weiterlaufen, weil Sie nie die Notwendigkeit hinterfragt haben.
Und nicht nur, dass Sie durch das Auflösen und Zusammenlegen Kosten sparen, die sich aufs Jahr hübsch summieren.
Sie gewinnen auch seelisch, weil Sie vorhandene Komplexität erfolgreich reduziert haben.
2.
Weil Sie fehlender Überblick über Ihre Darlehen Jahr für Jahr Geld kosten kann
Wenn Sie noch Darlehen zurückzahlen müssen, dann macht das Beschäftigen mit diesen Darlehen nicht unbedingt Freude.
Und was einem nicht gefällt, das schaut man auch nicht gerne an.
Von daher ist es verständlich, wenn Sie die folgenden Fragen nicht sofort beantworten können:
– welche Darlehen laufen noch ?
– in welcher Höhe ?
– zu welchen Konditionen ?
– mit welcher monatlichen Belastung ?
– und wie lange noch ?
Eine Vermögensübersicht hilft Ihnen dabei, die Antworten zu formulieren.
Wenn Ihnen das einmal klar ist, dann können Sie zielorientiert handeln.
Indem Sie etwa mehrere Restdarlehen zusammenlegen.
Oder ein Darlehen, insbesondere wenn es privater Natur ist, einfach ablösen.
Die Vermögensübersicht ersetzt auch an dieser Stelle nicht die Entscheidung selbst.
Aber sie schafft die Voraussetzung dafür, indem Sie Darlehen überhaupt einmal vollständig vor sich sehen.
3.
Weil Sie bessere Entscheidungen treffen können
Die Vermögensübersicht spart nicht nur dort Geld, wo unnötige Kosten eliminiert werden.
Sie spart oft vor allem dort Geld, wo spätere Entscheidungen besser vorbereitet werden.
Denn viele wichtige Fragen lassen sich nur dann sauber beantworten, wenn zunächst Klarheit über die Vermögenslage besteht.
Zum Beispiel:
- Welche Vermögenswerte sind vorhanden?
- Wie ist das Vermögen verteilt?
- Wo bestehen Besonderheiten oder Risiken?
- Was sollte zuerst angegangen werden?
- Welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Ohne diese Grundlage werden Entscheidungen häufig vertagt oder unter Unsicherheit getroffen.
Das gilt etwa bei Schenkungen, Testament, Nachfolgefragen, Absicherung, Umstrukturierungen oder Gesprächen mit Bank, Steuerberater oder Notar.
Genau hier liegt ein wesentlicher Nutzen der Vermögensübersicht:
Sie schafft Entscheidungsvorbereitung.
Und gute Entscheidungsvorbereitung spart oft nicht sofort sichtbar Geld.
Aber sie hilft, teure Fehler, Versäumnisse und unnötige Umwege zu vermeiden.